Alles Drin?!

Am Freitag, den 13. 6. 08 um 15.45 Uhr war ganz schön viel Lärm am Brettener Bahnhof. Rund 20 Wölflinge und Jungpfadfinder mussten sich von ihren Eltern trennen und schmiedeten schon Pläne für die folgenden Tage auf der Burg Königstein. Schließlich sollte es diesmal etwas weiter weggehen, nach Hessen zum musischen Treffen des BdP auf der Burgruine Königstein im Taunus. Doch zuerst mussten wir es schaffen, ohne Unfälle hinzukommen. Also fuhren wir mit dem Bus bis nach Bruchsal und stiegen dort in den IC um. In Frankfurt hieß es dann, nach einem einstündigen Aufenthalt, der zum Großteil dazu genutzt wurde, um den McDonalds zu „besuchen“ , letzter Umstieg in die Bahn nach Königstein. Als wir dort ankamen, mussten wir noch den Berg hinauflaufen, und dann lag sie endlich vor uns: Die Ruine. Alle Stämme bauten noch auf, und wir machten uns ebenfalls an die Arbeit. Am Abend gab es dann noch ein Theaterstück, bei dem wir begeistert zuschauten, auch wenn es sehr kalt war. Anschließend wärmten wir uns in der Singejurte am Lagerfeuer auf und sangen bekannte und unbekannte Lieder. Am Samstagmorgen gab es nach dem Frühstück eine Versammlung des ganzen Lagers, um die Programmpunkte des Tages zu verraten. Es gab nämlich den Tag über AG`s wie z.B. Bumerangbauen, Filzbälle herstellen, einen Mandolinenworkshop, ein skandinavisches Holzklotzspiel, tanzen, mehrstimmig singen, Songtexte schreiben und eine Schatzsuche durch die Ruine. Zum Mittagessen gab es Fleischkäse und Grünkernfrikadellen, die von der Lagerleitung gestellt waren und die wir uns selbst holten. Leider regnete es am Mittag ziemlich stark, so das viele AG`s buchstäblich ins Wasser fielen. Als es aufgehört hatte, nutzen wir unsere Freizeit, um die Ruine zu erkunden, zu singen, einfach ein bisschen Chillen oder die selbst gebauten Bumerangs auszuprobieren. Am Abend gab es dann ein buntes Programm mit einem Singewettstreit und Feuerspuckern. Anschließend vergnügten wir uns in der Singejurte, beim Volkstanz oder gingen schlafen.

Am nächsten Morgen hieß es abbauen und anschließend ein großes Bundesfrühstück, bei dem alle Stämme gemeinsam frühstückten. Danach machte man noch den Lagerplatz sauber und verabschiedete sich von neuen Freunden. Und schon hieß es wieder Abfahrt. Wieder mit der Bahn, die mehr als zwei drittel mit Pfadfindern besetzt war, zurück nach Frankfurt, dort wieder ausruhen oder zum Mäcces, weiter nach Bruchsal und dann mit dem Bus zum Brettener Bahnhof zurück. Dort wurden wir auch schon von Eltern erwartet und gingen wieder auseinander. Leider hat alles ein Ende, das Lager so wie der Bericht. Auf alle Fälle hat es viel Spaß gemacht, und wir hoffen, nächstes Jahr wieder hinzudürfen.

Gut Pfad, Kelly

Die Fotos zum Lager findet Ihr in unserer Fotogalerie.

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