Völkerball verbindet die Jugend!

Ein Ball, zwei Teams und das Ziel den Gegner abzuwerfen: Völkerball kennt eigentlich jeder und wird immer noch gerne  in den unterschiedlichsten Vereinen der Region gespielt. Dies dachten sich die Brettener Georgspfadfinder als sie die Idee vor zwölf Jahren hatten eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen an der Kinder- und Jugendgruppen aus den unterschiedlichen Bereichen teilnehmen können.

Beim 12. Brettener Völkerballturnier, welches am Wochenende vom DPSG Pfadfinderstamm ASKOLA gemeinsam mit der Stadt Bretten organisiert wurde,  trafen sich Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Vereinen zum gemeinsamen fairen Wettkampf.

Völkerball ist eine schweißtreibende Angelegenheit: Gerade noch Werfer, wird der Spieler im nächsten Moment selbst zum Gejagten. Dann zischen von allen Seiten Bälle heran – und irgendwann muss sich auch der Wendigste der Übermacht ergeben. In über einhundert Spielen kämpften 15 Gruppen um den Ballbesitz – lautstark unterstützt von mitgereisten Fans. In den Spielpausen konnte der Kümmerer der Stadt Bretten, Michael Krüper, gemeinsam mit Bernhard Strauß Kinder und Jugendliche unter dem Motto „Wegschauen ist keine Lösung“ über den Jugendschutz informieren. Außerdem hatte der Freundes- und Förderkreis der Georgspfadfinder die Crepéplatte angeworfen und versorgte die Spieler mit süßem Creme.

Sichtlich gut gelaunt zeigte sich der Schirmherr der Veranstaltung – Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff -, der seine helle Freude dabei hatte, den Siegermannschaften die Pokale zu überreichen. Dass diese aber jeweils freudig jubelten, versteht sich von selbst. Im Mini-Turnier (Kids bis 13 Jahre) hatte übrigens der DPSG Stamm Löwenherz Rheinmünster die Nase vorn, im Maxi-Turnier (Gruppen im Alter von 13 bis 18 Jahren) der DPSG-Stamm ASKOLA Brettenl und im Profi-Turnier (Gruppen ab 16 Jahren) die  Black Panthers, die American-Football-Mannschaft des TV Bretten„ Aber auch die Mannschaften, die keine Pokale bekommen haben sind Sieger. Dieses Turnier ist ein Gewinn für alle!“, so der Vorsitzende des Pfadfinder-Trägervereins Erik Böttcher. 

Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich alle Gruppen bereits mündlich für das nächste Völkerballturnier 2020 nmeldeten, welches wieder von der Stadt Bretten unterstützt wird. Bereits jetzt ist die Aktionsseite im Internet wieder aktualisiert: www.voelkerballturnier.de

Lasertag

Lasertag ist ein bisschen wie ein real gewordener Science-Fiction-Film. Starke Bässe dröhne Naus den Boxen. Alle rennen los verstecken sich, schleichen weiter. Hinter jedem kleinen Hindernis kann nun der Gegner lauern. Mit einem Laserstrahl markiert man die Personen des gegnerischen Teams, die neonbunt im Schwarzlicht leuchten. „Du bist deaktivert“ kommt es dann aus der Weste. Zurück zur Base und nach dem Aufladen geht es wieder weiter…

Als DANKESCHÖN für die großartige Arbeit unserer Leiterrunde fuhren wir – nachdem wir die nächsten Gruppenstunden im Stammheim planten – in die Lasertag-Arena nach Karlsruhe und hatten sichtlich Spaß.

Schlittschuh-Nacht 2019

Schlittschuhfahren in Pforzheim, leckeres Abendessen im Stammesheim, Aufbau des Stammesfrühstück und eine lange Kinonacht – Das und noch viel mehr war die Schlittschuh-Aktion der Wölflings- und Jupfistufe. Mit einem solchen Jahresauftakt kann das Pfadfinder-Jahr 2019 nur Klasse werden…

Die ersten Fotos von der Schlittschuh-Nacht findet Ihr in der neu gestalteten Pfadfinder-Fotogalerie, die für alle Mitglieder unseres Pfadfinderstamms zugänglich ist. Den Benutzernamen und das Passwort erhaltest Du bei dem Gruppenleiter Deines Vertrauens oder beim Stammesvorstand.

Stammesfrühstück 2019

Auch im Jahr 2019 lud unser Pfadfinderstamm zum Stammesfrühstück alle aktiven Mitglieder, ihre Eltern, sowie Freunde und Bekannte ein. Immerhin einhundert Menschen versammelten sich im Robert-Geiger-Saal des Bernhardushauses. Nach einem Sektempfang stellten die Organisatoren Magda und Sara das Programm vor. Dank der Spenden der Eltern entstand ein leckeres Büffet, welches keine Wünsche offen ließ.

Bilder des vergangenen Jahres und ein Film weckten das Interesse auf das neue Pfadfinderjahr. Der Fahrtenleiter der Sommer-Großfahrt 2019, Hacki, stellte daraufhin die Sommer-Großfahrt vor. Der Stammesvorstand, vertreten durch Peter-Michael und Hamster informierte die Elternschaft über Aktuelles aus dem Stamm und stellten das umfangreiche Jahresprogramm 2019 vor.

Natürlich wurde auch die Leiterrunde des Pfadfinderstamms vorgestellt. Viele Gruppenleiter sind bereits seid ihrer Kindheit Pfadfinder im Stamm. Dies belegten – zur Belustigung Aller – die Fotos der gestandenen Leiterinnen und Leiter aus der Pfadfinder-Kindheit.

Die Wölflinge und Jungpfadfinder sangen ein – in der Gruppenstunde eingeübtes – Lied. Mit einem kräftigen „Nehmt Abschied Brüder“ aus einhundert Kehlen endete das Frühstück.

Mit dem Stamm ins Wila nach Raumünzach…

Es war eisig kalt als sich um 8 Uhr morgens die Askolaner vor dem Bernhardushaus in Bretten trafen, um auf Winterlager zu gehen. 

Vor der Abfahrt wurden schnell noch die Stammessachen gepackt und in die Fahrzeuge und den Anhänger verladen. Danach sind wir mit dem Zug von Bretten nach Raumünzach im Schwarzwald gefahren. Als wir endlich an der Hütte angekommen waren, war unser Hunger sehr groß. Zum Glück war das Mittagessen schon vorbereitet und wir konnten unseren Hunger stillen. Der Hunger war wirklich groß, denn unsere Zimmer haben wir erst nach dem Essen bezogen. Das Beziehen der Zimmer war ganz schön schwierig, denn die Bettlaken mussten auf der Matratze befestigt werden. Es gab Stockbetten und manche von uns durften oben schlafen. Gleich nach dem Einrichten der Zimmer hat Magda schon das erste Programm für uns vorbereitet gehabt: Wir bastelten Schilder für unsere Zimmer, Schilder für die Küche und natürlich auch für alle anderen Zimmer im Haus. Der Nachmittag verging sehr schnell und schon bald gab es den von den Eltern gebackenen Kuchen. Nachdem wir uns im Haus ausgetobt hatten war es auch schon Zeit fürs Abendessen, Chili con Carne. Das wiederum war etwas scharf. Einige von uns haben es nicht so richtig gut vertragen. Zum Glück stand ein großer Topf mit Reis nebendran. Nach dem Abwaschen hatten unsere Leiter ein lustiges Spiel vorbereitet: Pfadfinder gegen Leiter. In verschiedenen Challenges haben sich wir Pfadfinder gegen die Leiter gebattelt. Die Leiter haben verloren, zum Glück haben wir gewonnen. Doch nun war es Zeit ins Bett zu gehen. Viele von uns waren noch sehr aktiv und konnten nicht schlafen. Nach einer gute Nacht Geschichte über die weiten Fahrten die die älteren Pfadfinder schon unternommen hatten konnten wir dann doch endlich gut schlafen. 

Am nächsten Morgen: „Dämmert von Fern über Hügel der Morgen…“ drällerte Hamster und spielte Gitarre. Das war grauenvoll, denn wir wollten schlafen. Trotzdem wurden wir wach und kletterten aus unseren Schlafsäcken. Draußen vor der Hütte, in der Kälte, gab es eine Morgenrunde. Nach dem Singen machen wir ein kleines Aufwachspiel. Da mussten wir viel rennen. Dann hörten wir uns eine interessante Geschichte von unserem Kuraten an. Im Anschluss gab es eine große Aktion, bei der wir unterscheiden mussten, was in diese Landschaft gehört und was nicht. Dabei ist ein sehr großer Müllberg entstanden. Endlich gab es in der warmen Hütte Kaba, Tee, Brot, Nutella, Marmelade und so weiter. Nach dem Abwasch ging in die Älteren raus auf eine Wanderung. 20 km von der Hornisgrinde nach Raumünzach. Am frühen Nachmittag waren diese wieder da. Wir, die Jüngeren Jupfis und Wölflinge, gingen auf große Entdeckungstour rund um unser Haus, entlang der Murg. Eine Schnitzeljagd bei der wir verschiedene Punkte angelaufen haben und interessante Stationen gemacht haben. Zum Beispiel lernten wir unterschiedliche Arten von Feuern und viele neue Wegzeichen. Unterwegs gab es eine ganz schön alte Brücke, mit Holzbohlen, wo man Angst hatte herunterzufallen. Ausgetobt und mit großem Hunger kamen wir zurück in unsere Hütte und nahmen ein leckeres Mittagessen zu uns. Es gab Schwarzwälder Schinken, Salami, Käse und Brot. Am Nachmittag bastelten wir Konfettikanonen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Zum Kaffeetrinken gab es natürlich Kaffee für die alten Leiter, aber auch leckere Crêpes und Waffeln. Gegen Abend spielten wir ein bisschen Verstecken und tobten im Haus herum. Das Abendessen das auch schon wieder gab war ausgesprochen lecker: Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle. Am Abend mitten in der Dunkelheit gab es für einige von uns noch eine Halstuchverleihung. 5 neue Wölflinge bekamen ihr Halstuch und mussten es die ganze Nacht tragen ohne es zu verlieren. Am nächsten Morgen hatte alle es noch an – zum Glück. Die Verleihung fand komplett im Dunkeln statt, da wir keine Fackeln mitgenommen hatten. Im Anschluss gingen wir in die Hütte zurück und hatten eine kleine Singerunde. Wir alle waren sehr müde und es war schon spät, da schliefen wir gleich ein. 

Am nächsten Morgen wurden wir sehr sehr sehr früh geweckt. Schnell machen wir uns fertig für die Morgenrunde im Freien. Mit lustigen Spielen wurden wir wach und die Freude auf das Frühstück im Warmen war groß. Schnell packen wir unsere Sachen, putzen die Toiletten und Räumlichkeiten und liefen zum Bahnhof. Mit dem Zug sind wir zurück nach Bretten gefahren. Im Stammesheim gab es noch ein kurzes Mittagessen, doch unsere Eltern warteten schon auf uns.

Wir freuen uns schon auf das nächste Winterlager und werden uns noch sehr sehr lange an diese tollen Tage im Schwarzwald erinnern.

Pfadfinder bringen das Friedenslicht nach Bretten!

(Artikel & Foto: Kraichgau News, Onlinedienst der Brettener Woche)

Vorweihnachtlich gestimmt zeigte sich der Brettener Gemeinderat. Nachdem Sankt-Georgs-Pfadfinder auf jedem Tisch ein Friedenslicht entzündet hatten, lauschte das Gremium der von der kleinen Delegation überbrachten Friedensbotschaft.Gemeinderat. Nachdem Sankt-Georgs-Pfadfinder auf jedem Tisch ein Friedenslicht entzündet hatten, lauschte das Gremium der von der kleinen Delegation überbrachten Friedensbotschaft

Kinder als Lichtbringer!

„Es ist nur eine kleine Flamme, die einen weiten und beschwerlichen Weg zurückgelegt hat, um weltweit als Friedensbote zu leuchten“, mit diesen Worten begrüßte Peter-Michael Jahn vom Stamm Askola der Brettener Sankt-Georgs-Pfadfinder die im großen Ratssaal Versammelten. Der als Kurat bezeichnete geistliche Leiter hatte neben seinem Kollegen Pirmin Mohr, der ebenfalls Mitglied der Leiterrunde bei den Georgs-Pfadfindern ist, fünf kleine Pfadfinder im Alter von sechs bis neun Jahren mitgebracht. Mit großem Eifer widmeten sich die Mädchen und Jungen ihrer Aufgabe, die auf jedem Tisch vorbereiteten Friedenslichter zu entzünden, wohlwollend beäugt von den dahinter sitzenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, Ortsvorstehern, Verwaltungsmitarbeitern und Presseleuten.

Sehnsucht nach Frieden wach halten!

Angesichts noch immer andauernder Gewalt und Gegengewalt in Palästina, von wo die Flamme wie jedes Jahr in alle Welt getragen wird, könne man sich natürlich fragen: „Was ändert die kleine Kerze an Terror und Krieg in aller Welt?“ sagte der leitende Pfadfinder und gab selbst die Antwort: „Es ist allemal besser, ein kleines Licht anzuzünden, als bloß über Krieg und Terror zu jammern.“ Es gehe darum, die Sehnsucht nach Frieden wach zu halten. Bretten ist dabei einer von über 500 Orten in ganz Deutschland, wo das Friedenslicht traditionell vor Weihnachten von den Pfadfindern verteilt wird. Peter-Michael Jahn schloss mit einem auch als persönliche Ermunterung gedachten dänischen Sprichwort: „Du verlierst nichts, wenn Du mit Deiner Kerze eine andere anzündest.“ 

Die Pfadfinder brachten das Friedenslicht aber nicht nur zum Gemeinderat, sondern unter anderem auch an die Max-Planck-Realschule und unsere eigene Kirchengemeinde.


BNN vom 19.12.2018

Nikoläuse legen Sonderschichten ein!

(Beitrag aus der BNN geschrieben von Catrin Dederichs)

 

Bei einigen füllt er die Stiefel vor der Tür, zu anderen kommt er direkt ins Haus: der Nikolaus. Für alle, die ihn persönlich erleben wollen, bieten die Georgspfadfinder Bretten seit acht Jahren einen erfolgreich expandierenden Nikolausdienst an.

 

So war es zu Beginn ein einziges Team von Bischof, Knecht Ruprecht und ein bis zwei Engeln, das kleine Geschenke verteilte. Bald schon schickten die „Pfadis“ zwei Gruppen auf Reise und in diesem Jahr werden drei „Nikoläuse“ zwei Tage lang unterwegs sein. Dennoch heißt es schon jetzt aus der Nikolauszentrale: Der Donnerstag ist rappelvoll. Wir überlegen bereits zusätzlich eine Sonderschicht ab 15 Uhr einzurichten.“ Selbst Schulen, Kindergärrten oder Peter- und-Paul-Gruppen hätten schon angefragt, berichtet Initiator Erik Böttcher. „Für den einen Kindergarten machen wir das, weil dort das Kind eines Mitglieds drin ist. Grundsätzlich ist unser Dienst für Familien gedacht.“ Inzwischen ist die ganze Aktion digitalisiert und gut durchorganisiert. Per „Nikolaus-Whatsapp-Gruppe“ schicken die Pfadfinder ihre Engel und Knechte auf die Reise, Google Maps zeigt ihnen die optimale Route. Kurz vor dem Besuch meldet sich der Fahrer telefonisch auf dem Handy der Eltern an. Diese bringen dann die Präsente und einen Zettel mit den wichtigsten Informationen vor die Tür. „Da stehen Name und Alter der Kinder, der Hinweis, ob sie ein Lied singen oder nicht sowie die guten oder schlechten Taten drauf“ erläutert der Initiator. Wobei sein Fokus klar auf den positiven Eigenschaften liegt. „Das Wichtigste für uns ist das Loben, uns geht es nicht ums Bestrafen oder Erziehen.“ Allerhand Schnuller von kleineren Kindern, die ihre Nuckelära beenden wollten, seien dennoch im Laufe der Jahre zusammengekommen. Und auch die Erwachsenen würden gelegentlich ihr Fett wegkriegen, etwa wenn der Ehepartner etwas diesbezügliches auf den Zettel schreibt. So gebe es für die Großen schon mal Ansagen wie „Geschirr wegräumen“ oder „Auto waschen“. Die Kinder selbst seien meist freudig aufgeregt – es gibt aber auch Ausnahmen. „Wir hatten schon Familien, die hatten vor allem Angst – vor Nikolaus, Knecht Ruprecht und sogar vor den Engeln“, erinnert sich „Engel“ Susi Britting. An ihren ersten Einsatz als Engel erinnert sich ihre Kollegin Emely Blaschke. „Am Anfang habe ich überlegt, ob es wohl lustig oder eher peinlich ist. Aber dann hat es echt Spaß gemacht, deshalb wollen wir das dieses Jahr wiedermachen.“ Reserve-Nikolaus Timo Pedrosa kennt solche Gefühle. „Am Anfang ist das komisch, aber nach der ersten Familie läuft das schon“. Rund 15 Minuten dauert so ein Besuch des „heiligen Mannes“, wenn viele Kinder in einem Haus zusammenkommen, planen die Pfadfinder entsprechend mehr Zeit ein. Diese Woche wollen sie sich zusammensetzen und besprechen wer was macht und alles noch einmal durchspielen. DernDienst erledigen die Pfadis übrigens ehrenamtlich, bitten aber dennoch um einen Obolus zum Decken der Kosten sowie für ihren Sozialfond. „Das Geld ist für Kinder bestimmt, die sich die Pfadfinderfahrten nicht leisten können“, informiert Böttcher über den Verwendungszweck.

Georgspfadfinder boten Pfadfinder-Abenteuertag an!

35 Kinder haben sich im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadtverwaltung Bretten zum Pfadfinder-Abenteuertag angekündigt: Bei einem Postenlauf wurde nicht nur spielerisch Pfadfinder-Wissen, wie Zeltaufbau und Morsezeichen vermittelt, sondern auch viel gespielt und gelacht.

Nach der Wanderung wurde in unserem eigenen Pfadfinder-Garten gegrillt und gemeinsam am Lagerfeuer Stockbrot zubereitet und gegessen.

Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen „Neuen“ in unseren Gruppenstunden, die ab diesem Mittwoch wieder beginnen.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer – Neben unseren aktiven Leitern haben uns nicht nur unsere Mitglieder, sondern viele ehemals Aktive unterstützt. Tausend Dank!!

 

 

Abenteuer im hohen Norden: Schweden III

Abenteuerliche Ferien verbrachten 18 Angehörige des Pfadfinderstamms Askola der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in Schweden. Sie unternahmen eine mehrtägige Kanu- und Wandertour und trotztem Hitze, Wind, Wellengang und peitschendem Regen.

Bereits die Anreise war für die jungen Pfadfinder ein echtes Abenteuer: Denn wie es sich für eine echte Großfahrt gehört wurde das Lagermaterial nicht mit einem Begleitfahrzeug, sondern durch die Fahrtengruppe selbst nach Schweden getragen. Die Pfadfinder transportierten ihre Lebensmittel, die Rucksäcke und die Lappenzelte (Kothen) sowie eine Gitarre in öffentlichen Verkehrsmitteln über 1.400 Kilometer quer durch Europa.

Mit der Fähre setzten die jungen Scouts nach Schweden über. In Schweden angekommen hatten die Pfadfinder sich vorgenommen den Store-Mosse-Nationalpark zu durchqueren. Rund 60 Kilometer wanderte die Gruppe zunächst von See zu See, später durch eine gigantische Moorlandschaft. Besonders beeindruckend war für die Pfadfinder neben der Begegnung mit einem Elch die Gastfreundschaft der Schweden. So versorgte die Bevölkerung die Pfadis mit Limonade, Wasser und Süßigkeiten.  Abends bereiteten die Jugendlichen auf kleinen Campingkochern ihr Abendessen selbst zu und nutzten anschließend die glasklaren schwedischen Seen zum Schwimmen und Planschen. Dank des Jedermannsrechts verzichtete die Gruppe auf offizielle Campingplätze und konnte an einsamen Seen ihre Zelte aufbauen.

Nach der einwöchigen Wandertour erholten sich die Pfadfinder in einem Wanderheim in Göteborg. Hier stand der Besuch des größten Freizeitparks Skandinaviens, Liseberg, auf dem Programm.  Die Achterbahnen stellten ein gutes Kontrastprogramm zur Großfahrt dar und stellten so manchen Fahrtenteilnehmer auf die Probe.  Außerdem deckten sich die Pfadfinder mit Proviant für den zweiten Teil der Großfahrt, einer einwöchigen Kanutour, ein . Rund 160km nördlich von Göteborg beluden die Pfadis am Wildsee Store Lee ihre acht Aluboote und fuhren gen Norden. Übernachtet wurde an einsamen Stränden auf den zahlreichen Inseln. Erfindungsgeist zeigten die Pfadis beim Bau kleinerer Unterschlüpfe, um sich vor kürzeren nächtlichen Regenschauern zu schützen: Mit Seil, Zeltplane und Paddel entstanden interessante Bauwerke, die den Pfadis als Nachtlager dienten. Abends wurde geangelt oder gesungen und erzählt. Am letzten Tag mussten die Scouts gegen besonders starkem Wellengang und peitschendem Regen ankämpfen. Mit Zug und Bus fuhren die Pfadfinder schließlich zurück nach Bretten. 

Einige Fotos unserer Großfahrt findet Ihr in diesem Beitrag ganz unten. Außerdem haben wir zahlreiche weitere Fotos in unserer internen Pfadfinder-Fotogalerie veröffentlicht. Den passenden Benutzernamen, sowie das Passwort erhaltet Ihr von dem Gruppenleiter Eures Vertrauens.

Zu Beginn des neuen Schuljahrs werden in den Gruppen der Pfadfinder neue Kinder und Jugendliche aufgenommen. Weitere Informationen gibt es von Erik Böttcher unter (07043) 93 8 99 40 oder im Internet: www.pfadfinder-bretten.de

 

Rasante Fahrt auf dem oberen Neckar

Am Freitag 06.07.2018 trafen sich die Askolaner am Bahnhof in Bretten. Nach der Eröffnung des Kanuwochenende ging es mit dem Zug ab nach Sulz. Vom Bahnhof aus war es nicht sehr weit bis zur Einstiegstelle. Dort warteten noch drei weitere Pfadis, die den Materialtransport begleiteten.  Nach dem Abendessen und dem Verladen des Materials auf die Kanus ging es aufs Wasser. Gleich am Einstieg ging es mit Stromschnellen los, doch glücklicherweise sind alle Kanus gut durch die Passage gekommen. Nun hatte die Gruppe den ruhigen Teil der Tour erreicht. Gemütlich ging es auf dem Neckar voran. Die starke Strömung machte die lange Strecke von sechs Kilometern bis zum Zeltplatz zu einem entspannten Angelegenheit.  Mit viel Kraft wurden Mann und Boot an Land gezogen und die Zelte im Dunkeln aufgebaut. Nach dem ersten anstrengenden Tag waren alle müde und gingen schnell ins Bett.

Am nächsten Morgen wurden die Schlafsäcke verstaut und die Kanus beladen. Nach einer dreiviertel Stunde auf dem Wasser haben wir auch den Letzten mit an Bord genommen.  Blöderweise hatten wir dann ein Paddel zu wenig, aber für die nötige Sicherheit war selbstverständlich gesorgt, denn Schwimmwesten hatten wir zu viele. Kurz darauf gab es Frühstück auf dem Wasser. Die Kanus wurden mit einem Seil zusammengebunden und an einem Baum befestigt. Dann ging Brot, Nutella und Marmelade durch die Reihe. Bald schon waren wir in Horb, wo wir unter einer Brücke rasteten.  In Horb gab es für alle ein Eis, das uns von Jasmins Mutter gesponsert wurde. Danach ging es zu Kaufland einkaufen für den Kochwettbewerb am Abend. Die Teams haben über eine Stunde beraten und eingekauft. Das Budget lag bei üppigen 2€ pro Person. Es sollte sich noch am Abend zeigen was da gezaubert wurde.
Gleich nach dem Einkaufen mussten die Kanus noch ein paar hundert Meter weit getragen werden. Acht Mann ein Kanu und dann hieß es schleppen. Gleich danach ging es flott übers Wasser, da die Strömung wieder stärker war. Nach einigen Kilometern kam wieder ein Wehr. Hier entschlossen wir uns eine längere Pause zu machen. Im tiefen Wasser (weit) vor dem Wehr wurde geschwommen und Ball gespielt. Müde wurden die Kanus übergesetzt und es gab Mittagessen. Dabei sahen wir wie drei Kanus eines Junggesellen Abschieds kennterten, weil sie das Wehr überfuhren und nicht umtragen wollten. Alle haben gelacht… Nach wenigen Kilometern kurz vor der A81 Neckartalbrücke haben wir einen gut geschützten Zeltplatz gefunden. Das Ausladen der Kanus haben wir dieses mal mit einer Kette gemacht. Gleich danach wurden die Kothen aufgebaut, die Toilette ausgehoben und mit den Trangias gekocht. Gefühlte Stunden später gab es einen Essenskreis und die Jury konnte die Gerichte bewerten.
Es gab von den Jungs: Hot dog und einen Industriekuchen nach DIN 25307:2008 ; Die Mädels bereiteten: Cous-Cous und Rahmen zu.

Die Leiter kredenzten einen grünen Salat mit Käsestreifen, böhmische Knödel mit Pilzragout und Kassler, sowie einen Obstsalat.
Die Jury kritisierte konstruktiv, jedoch waren ihr zwei Dinge ein Dorn im Auge: Die Jungs hatten ihr Budget überschritten und es wurden nicht alle Jungs vom eigenen Essen satt.  Lustig ging der Abend zu Ende und müde schliefen alle schnell ein.

Am nächsten Morgen stieg der Adler in die Lüfte 😉 und nach längerem Packen waren wir auf dem Wasser. Am ersten Wehr mussten wir die Kanus an einer Mauer zwei Meter senkrecht nach unten schweben lassen. Auch kleine Fahrten am Wehr direkt haben keinen aus der Ruhe gebracht. Nach dem anstrengenden Umtragen gab es Frühstück. Wo wohl?

Gemütlich paddelten wir auf dem nun gemütlichen Neckar mit einigen Umtragestellen nach Rottenburg. Der Ausstieg in Rottenburg war sehr schlammig. Zügig wurden die Kanus geleert und an den Bahnhof marschiert. Planmäßig war hier schon gar nichts mehr. Wir waren mal wieder froh mit der Deutschen Bahn zu reisen und nach nur 3,5 h in Bretten anzukommen, wo unsere Eltern warteten. (Hamster)