Das Jahr 2014

Aus der Sicht des Stammesvorstands:

 

Im letzten Jahr war beim Stamm Askola wieder einiges geboten. Im Zuge der Winteraktionstage veranstaltete jede Stufe ein Übernachtungswochenende. Das Programm war sehr abwechslungsreich. Von Schlittschuhlaufen über ein Stadtspiel bis hin zu einer Rover-WG war fast alles dabei. In Kooperation mit den Ministranten organisierte der Arbeitskreis Kinderfasching ein tolles Fest für die jüngeren Mitglieder der Gemeinde. Mit Luftballontanz und Süßigkeiten-werfen kamen die Kleinen voll auf ihre Kosten. Besonders erfreulich war, dass durch Spenden und einen Teil der Einnahmen 250€ für die Finanzierung der Knochenmarkstests zugunsten von Niklas gespendet werden konnten. Ebenso erfolgreich verlief unser Völkerballturnier. In diesem Jahr waren 15 Mannschaften unserer Einladung gefolgt und so kam es zu spannenden Duellen um die heißbegehrten Pokale. Sieger im Maxiturnier wurden die Streetboys und Sieger im Miniturnier die Pfadfinder aus Blankenloch. Weitere Stammesaktionen waren das Mailager in Bruchsal, welches zusammen mit den Bruchsaler Pfadfinderstämmen unter dem Motto „Pfadfinder im Zauberwald“ stattfand und natürlich unser Stammespfingstlager. Sechs Tage verbrachten 44 (!!) Askolaner auf dem Zeltplatz in Bruchsal. Bei durchschnittlich 36 Grad und Sonnenschein konnten die Stammeskanus auf den umliegenden Baggerseen voll zum Einsatz kommen.Aufgrund einer heftigen Sturmwarnung der Polizei mussten wir das Lager zwar für einen Abend evakuieren, doch auch diese Unwegsamkeit wurde vom Leitungsteam exzellent gemeistert. Der Pfadfindergrillabend sollte dieses Jahr ein echtes Highlight bekommen: Bestellt war eine Bullridinganlage. Durch den gegen Mittag einsetzenden Regen konnte die Anlage jedoch nicht genutzt werden und wurde leider wieder abgebaut. Dennoch ergab sich ein schönes Grillfest mit allen Mitgliedern und Angehörigen unseres Stammes.Höhepunkt des Pfadfinderjahres war natürlich unsere Sommergroßfahrt nach Südfrankreich. Federführend organisiert durch Hamster und Thomas ging es diesmal in die Verdon-Schlucht. Geboten war ein vielseitiges Programm aus Kanufahren, Klettern und Wandern. Im September traf sich dann die gesamte Leiterrunde zur Jahresplanungstagung. In zwei Tagen erarbeiteten wir das Programm für das Pfadfinderjahr 2014/15. Am ersten Adventswochenende verkauften wir wie gewohnt Pfadfinder-Glühwein, Kinderpunsch und Chili Con Carne auf dem Brettener Weihnachtsmarkt. Das Friedenslicht wurde von einigen Askolanern in Bruchsal abgeholt und in der letzten Gemeinderatsitzung des Jahres an die Bürgermeister und die Gemeinderäte verteilt.

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei allen bedanken, die das Abenteuer Pfadfinden ermöglichen. Ganz besonderer Dank gilt den Betreuern und Leitern, die ihre Freizeit investieren, um all die Fahrten und Aktionen zu planen und durchzuführen! (Phillip Nauheimer & Martin Vogel)

 

Aus der Sicht der Biberstufe:

Ein ereignisreiches Jahr 2014 ist vergangen. Nach den Sommerferien 2013 starteten die Biber zu ihrer Übernachtungsaktion. Mit viel Spaß und Freude wurde es eine tolle Aktion. Im Oktober schon geisterten die Gespenster bei einer Gruselparty herum. Viele Gespenster sausten durch das Bernhardushaus. Die kleinen Gruselgesellen stärkten sich natürlich mit Gruselnahrung. Das schmeckten allen und gestärkt schlief man dann ein. Mit großer Vorfreude ersehnte man die nächste Aktion. Im Dezember mussten wir uns leider von drei Biberkindern verabschieden. Sie wagten den Sprung in die nächste Stufe. Nun sind sie Wölflinge und wir wünschen ihnen viel Spaß in der neuen Gruppe. Mit Elan und Freude veranstalteten die Kleinen im Februar 2014 eine Faschingsparty. Da ging es ziemlich närrisch und turbulent zu. Es wurde getanzt, gespielt und viel Süßes gegessen. Natürlich gab es auch Würstchen mit Pommes zu essen und gesundes Gemüse. Bei dieser Party wurde auch für den Kinderfasching geübt. Dieses Jahr gestalteten die Pfadfinder zum ersten Mal den Kinderfasching mit den Ministranten zusammen. Die Biber- und Wölflingskinder halfen auf der Bühne mit und die anderen Stufen beim Kaffee-, Kuchen- und Getränkeverkauf. Diese Veranstaltung hat allen sehr viel Spaß gemacht und so werden wir auch nächstes Jahr wieder dabei sein. Nach so viel Einsatz war eine Pause angesagt. Erst im Juni ging es auf „große“ Fahrt. Das Pfingstlager war da. Hier waren alle vom Stamm zusammen. Von Klein bis Groß. Mit dem Auto wurden die Biber nach Bruchsal gebracht. Dort erlebten sie eine turbulente und heiße Zeit. Wir mussten uns sehr oft mit kaltem Wasser abkühlen. Das aufregenste war jedoch, als wir am Abend unsere Zelte abbauen und ins Bruchsaler Stammesheim flüchten mussten. Die Polizei gab eine Unwetterwahrnung heraus und wir wollten kein Risiko eingehen. So packten alle an und wir übernachteten im Trockenen. Das war eine Nacht! Wir haben es alle gut überstanden und konnten am nächsten Tag wieder auf den Zeltplatz, wo der Spaß dann weiter ging. Lange wurde noch von diesem Ereignis geredet. Die Zeit blieb nicht stehen und so kamen auch schon wieder die Sommerferien. Nach den Ferien veranstalteten wir eine Abschiedsparty. Drei Kinder und ein Jungleiter verließen die Gruppe. Wir waren alle traurig, doch so ist es nun mal. Die Party haben wir trotzdem sehr genossen und hatten viel Spaß. Im September sprangen wieder drei Biber zu den Wölflingen. Wir wünschen auch diesen Kindern viel Spaß in der neuen Gruppe. Nun sind es noch sieben Kindern in der Bibergruppe. Wir würden uns über neue Kinder sehr freuen. Wir treffen uns jeden Mittwoch (außer in den Ferien) von 16 bis 17:30 Uhr. In dieser Zeit spielen und basteln wir oder wir gehen auf Erkundungstour. Natürlich lernen wir auch den Umgang mit Feuer und Messer. Wir versuchen den Kindern spielerisch das Miteinander und Selbständige beizubringen. Die Kinder kommen gerne und wir hören von den Eltern nur positives. So denken wir, dass unser Bemühen Erfolg hat. Auch für 2014 und 2015 haben wir Aktionen geplant z. B. im November eine Geisterparty, die wird ganz schön geisterhaft. Wir freuen uns auf das was noch kommt. (Magda und Elke)

 

Aus der Sicht der Wölflinge:

Im Jahr 2014 war die Wölflings Stufe sehr aktiv. Wir verzeichnen einige neue Mitglieder, welche allesamt mit Spaß dabei sind. Die Wölflingsstufe hat dieses Jahr an einigen Aktionen Teilgenommen. Unter anderem eine Müllsammelaktion oder eine Sticker Jagt. Auch die örtliche Eisdiele wurde das eine oder andere Mal besucht. In dem Stammeslager in den Pfingstferien bekamen die Kinder eine Woche lang einen großen Einblick in das Pfadfinderleben. Außerdem gab es in den Winterferien eine Winterübernachtung in unserem Stammesheim und in den Sommerferien ein Sommer Wölflings Lager auf dem Zeltplatz der Bruchsaler Pfadfinder. (Martin Vogel)

 

Aus der Sicht der Jungpfadfinder:

Das Jahr 2014 war für die Jungpfadfinderstufe ein spannendes Jahr voller Veränderung, sowohl für das Leiterteam als auch für die Gruppenkinder. Zu Beginn des Jahres verließ einer der damaligen Leiter die Stufe und den Stamm, trotz dieser Veränderung führte die Jungpfadfinderstufe über das Jahr hinweg verteilt viele Aktionen durch. Auch im Stamm beteiligte sich die Jungpfadfinderstufe. Ob es beim Weihnachtsmarkt oder bei der Weihnachtsaktion für das katholische Altenpflegeheim ist, die Jungpfadfinder waren immer präsent. In den Ferien und an Wochenenden führte die Jungpfadfinderstufe Hayks und Übernachtungen durch. Diese wurden von der Gruppe positiv wahrgenommen. Auch mit anderen Altersgruppen im Stamm hielt die Jungpfadfinderstufe einen guten Kontakt und nahm an vielen stufenübergreifenden Aktionen des Stammes teil, wie Beispielsweise den Winteraktionstagen dem Völkerballturnier. Auch an gemeinsamen Lagern mangelte es nicht, da die Jungpfadfinder an großen Lagern wie dem Pfingstlager in Bruchsal und dem Sommerlager in Südfrankreich teilnahmen. Einige Jungpfadfinder nahmen sogar am stammesübergreifenden Mailager in Bruchsal teil, wo sie das Pfadfinderlagerleben in anderen Stämmen kennenlernten. Im Herbst wurde die Jungpfadfinderstufe durch die Erweiterung des Leiterteams auf zwei Leiter und die Erweiterung der Gruppe durch den Stufensprung um 6 Jungpfadfinder aufgemischt. Die Stimmung der Gruppe in den Gruppenstunden ist ausgelassen und das Programm wird primär positiv aufgenommen. (Alexander Rooseboom)

 

Aus der Sicht der Pfadfinderstufe:

Neues Jahr, neues Glück, neues Abenteuer – hieß es für die Pfadfinder nach den Sommerferien. Erster Termin für alle war das vom Stamm bereits zum siebten Mal ausgetragene Völkerballturnier am 22. Februar. Zusammen mit der Rover-Stufe wurde ein Team gebildet und gemeinsam gegen die Mannschaften von anderen Stämmen oder Vereinen gekämpft. Am Ende stand ein gutverdienter 4. Platz hinter den Vorjahressiegern der Street Boys. In den Osterferien ging es in der Woche vor Ostern mit 9 Kindern, 3 Leitern und Hund in die Pfadfinderhütte nach Metzingen. Am ersten Tag wurde dann gleich Feuerholz gesammelt, Marmelade gemacht und einige versuchten sich dem Wind trotzend an ihren Feuerproben. Die Aufgabe, einen Katapult aus Naturmaterialien zu bauen wurde zum Highlight des Tages. Die Kinder wurden mittags zum Einkaufen für den nächsten Abend geschickt und bevor es ernst wurde, wurde noch ausgiebig Fußball gespielt. Nach langem Probieren gelang der Krümelmonstersippe ein deutlicher Sieg, der am nächsten Abend durch den hauchdünnen Sieg der Grizzlybären gleichgestellt wurde. Mittwochs ging es für die Grizzlybären auf die Burg Lichtenstein, für die Krümelmonster zu einer Burgruine. Währenddessen gönnten sich die Leiter einen Ausflug in das Outlet in Metzingen. Am Abend fand noch eine Halstuchverleihung statt, bevor es am Donnerstag wieder nach Hause ging. Freitags trafen sich die Askolaner, um mit den anderen Stämmen der DPSG, PSG und des Stamm Greifs aus Bruchsal ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Nachdem nach einigen Anläufen schließlich auch das Küchenzelt stand, ging es in den gemütlicheren Teil über (Essen, am Lagerfeuer sitzen, etc.). Am nächsten Morgen stand ein Postenlauf für die jüngeren Kinder an, die dem Druiden helfen sollten, den Druidenwettbewerb zu gewinnen. Die älteren Rover stellten Stationen oder genossen die Ruhe. Trotz des schlechter gewordenen Wetters ließ man es sich nicht nehmen, eine Partie Baseball zu spielen, die aufgrund einer deprimierenden Niederlage von 19:1 allerdings nicht wiederholt wurde. Das Lager endete mit einer stürmischen Nacht und einem großen gemeinsamen Frühstück. Zum Anfang der Pfingstferien traf sich der Stamm, um gemeinsam das Pfingstlager zu erleben. Auf dem Plan standen Baggersee, Baggersee und Baggersee, gemischt mit Kanu fahren, Geländespielen und ein Postenlauf bei bestem Sommerwetter. Nach und nach trafen auch die jüngeren Kinder (Wölflinge und Biber) auf dem Lager ein und starteten zusammen mit den anderen ihr Programm. Aufgrund einer Unwetterwarnung musste das Lager allerdings evakuiert werden. Mit erstaunlicher Ruhe und Organisation wurden alle Zelte abgebaut und die Kinder in das Stammesheim der bruchsaler Pfadfinder verfrachtet, um dort die Nacht zu verbringen. Natürlich darf bei einem Lager niemals das Stockbrot fehlen, das am nächsten Tag in gewohnter Manier in großen Massen schnell verputzt war. Mitte Juli traf man sich erneut mit den Pfadfindern aus Bruchsal, um ein Baseballspiel Bretten vs. Bruchsal auszurichten, also quasi eine nachgeholte Revange aus dem Mailager. Gespielt wurde auf dem Zeltplatz in Bruchsal. Mit der Unterstützung der Leiter gelang uns ein haushoher Sieg, der zum Abschluss des Tages mit gemeinsamen Grillen (gespickt mit einigen Regenschauern) gefeiert wurde. Im August ging es für den Stamm zwei Wochen nach Südfrankreich in die Nähe der Verdon-Schlucht. Bei bestem Sommerwetter (im Gegensatz zum kalten Deutschland), wurde gewandert, Kanu gefahren, im Meer gebadet, Souveniers eingekauft, entspannt und natürlich gut gegessen. Ausflugsziele waren unter anderem Cannes, der Verdon, der Lac de St. Croix, Wasserfälle bei Sillans und Antibes.

 

Aus der Sicht der Roverrunde:

Die Rovergruppenstunden haben sich abwechselnd durch körperliche Aktivitäten und gelenkten Diskussionen verschiedener Themen dargestellt. Es gab auch viele Nachtwanderungen und soziale Hilfs- und Putzaktionen die das Leben in der Gruppe gestärkt und verbessert haben. Außerhalb der Gruppenstunden haben die Rover Aktionen wie die 1 einwöchige RoverWG gemacht , Hilfe bei Aktionen im Stamm wie dem Grillfest,Nikolaus-dienst und anderen sowohl sozialen als auch christlichen Aktionen geleistet. Die Roverrunde bestand durchschnittlich aus 6-10 Jugendlichen wie auch über 18 jährigen von denen auch manche als Jugendleiter bei den jüngeren Stufen aktiv sind.

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