Rheinischer Singewettstreit 2009

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Mit dabei waren: Harlekin, Goofy, Pinguin, Maxim, Luigi, Apollo, Hacki, Kelly, Zeus, Anti, Katha, Hamster und Markus, sowie als Leiter Tadl, Hans und Erik und als Gast Steffi.

Singewettstreite haben Tradition in der Pfadfinderszene: Seit 32 Jahren lädt der Hamburger Singewettstreit Gruppen in die Hansestadt. Nicht nur die weite Anreise vieler süddeutscher Gruppen führte dazu, dass in Süddeutschland ein eigener Singewettstreit vor 16 Jahren installiert wurde: Nach Zwischenstationen in Augsburg und Würzburg tragt das neue Organisationsteam den Singewettstreit in St. Goar am Rhein aus: Aus diesem Grund heißt der Singewettsteit auch Rheinischer Singewettstreit.

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Ursprünglich wollten die mit dem Zug anreisenden Teilnehmer unseres Trupps bereits um 19:30 Uhr auf der Burg Rheinfels auftauchen, um noch bei genügend Sonnenlicht die Jurte aufzubauen. Dank einiger Probleme mit der Bahn, kamen wir allerdings erst um 22:00 Uhr an, so dass wir unsere Fähigkeit im Aufbau einer Jurte bei Dunkelheit vertiefen konnten. Waren am Freitag Abend noch wenige Gruppen auf der Burg, wurde die Burg ab Samstag Morgen zunehmend mit Kohten und Jurten gefüllt. Nach einer Morgenrunde und einem Frühstück mit heißem Kaba (den wir natürlich auf offenem Feuer kochten) besuchten wir den Pfadfinder-Flohmarkt und übten fleißig für den Singewettstreit am Abend. Einige unter uns vertieften ihre Kontakte, die sie von vergangenen Fahrten und Lagern mit anderen Gruppen aufgebaut hatten oder lernten neue Leute kennen. Natürlich musste auch die verwinkelte Burg erkundet werden, in der nahezu in jedem letzten Winkel ein Zelt aufgebaut wurde. Nachmittags gab es mehrere Vorentscheidungen auf dem Burgelände und am Abend war es dann soweit: In der evangelischen Kirche des Ortes wurde der Rheinische Singewettstreit ausgetragen. Ein wenig Lampenfieber hatten einige unsere Pfadis schon, als sie sie sich auf die Bühne begaben. Doch als sie das Lied „Wir ruhelosen Gesellen…“ anstimmten, war das Lampenfieber wie weggeblassen. Toll war, dass unsere Gruppe ohne älteren Gruppenleiter auf der Bühne sang und dies vor rund 700 Zuschauern!! Dies verdient großen Respekt und für die Gruppenleiter ist unsere Gruppe natürlich der Sieger der Herzen 😉 Die Jury sah es ein wenig anders und wir erreichten den fünften Platz in der Kategorie „Fahrtengruppe 1“. In der Pause gingen wir zum Rhein und spielten „A****-Hirn-Krabbe“. Nach einem Abendessen an der Jurte begann das Begegnungsfest auf dem Burggelände: In kleinen Gruppen von jeweils 3-4 Leuten sangen wir im Gewölbekeller mit und tanzten fleißig beim Volkstanzkurs mit. Am nächsten Morgen musste schnell die Jurte abgebaut werden, da bereits ab 10:00 Uhr die Burg für die Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stand. Nach einem Frühstück, leckeren warmen Streuselkuchen vom Organisationsteam des Singewettstreites, Kaffee und keinem heißem Kaba (dafür ist genügend Kaba in den Burgboden gesickert ;-)) verabschiedeten wir uns und fuhren mit Zug und Auto zurück nach Bretten.

Die ersten Fotos vom Rheinischen Singewettstreit sind online … wer weitere Fotos gemacht hat, sollte sie ins Netz hochladen oder per CD/E-Mail an einen Gruppenleiter geben.

Eine weitere Info:
Für unser Stammesgründungslager möchten wir ein neues T-Shirt in Druck geben. Hierzu brauchen wir noch Vorschläge für die Rückseite des T-Shirts … also ran an die Stifte und Eure Vorschläge an einen Gruppenleiter abgeben.

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Die Generalprobe am Rhein

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Unsere Gruppe (leider unscharf) auf der Bühne

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