Friedenslicht-Woche

friedenslichtAm dritten Advent konnten Reisende am Bruchsaler Bahnhof ein nichtalltägliches Schauspiel beobachten: Die Bruchsaler Pfadfinder brachten das Friedenslicht in die Region. Pfadfinderinnen und Pfadfinder sprangen mit einer Laterne aus dem Zug, schnell zündeten herbeieilende Georgspfadfinder aus Bretten ihre mitgebrachten Kerzen an, um das Licht nach Bretten zu bringen. Mit dem Auto transportierte unsere Stammesvorsitzende Elke das Licht sicher nach Bretten.

Das Licht, das in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet und in Wien bei einem Aussendungsgottesdienst an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben wird, ist zu einem Symbol der Hoffnung auf Frieden in der Welt geworden. Mit der Weitergabe des Lichts wird die Verbundenheit mit vielen Menschen auf der Welt in der gemeinsamen Sehnsucht nach Frieden dokumentiert. Das Licht überwindet seit 25 Jahren Grenzen zwischen Nationen, Religionen und Kulturen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder bringen das Licht im Rahmen einer Stafette in die entlegensten Regionen. Das Motto der diesjährigen Friedenslichaktion heißt „Licht verbindet Völker.“

In Bretten nahm es unser neuer Pfarrer Maiba gleich in Empfang. Die Flamme leuchtet seitdem in der St. Laurentius-Kirche. Am Dienstag Abend brachte das Licht des Friedens die Pfadfinderstufe in die Gemeinderatsitzung ins Rathaus. Zu Beginn der Sitzung stellten die Pfadis den Sinn der Aktion vor und überreichten Oberbürgermeister Wolff sowie jedem Gemeinderatsmitglied das Licht. Gemeinderatsmitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen nach dem Sitzungsende das Licht mit nach Hause zu nehmen und in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zu verteilen.

Mit einer Laterne fuhr Pascal (Jupfistufe) am Mittwoch in die Max-Planck-Realschule, um das Licht für Morgenandachten weiterzugeben.

SAM 0299Zu einer besonderen Stammesgruppenstunde waren am Mittwoch Abend alle Gruppen unseres Stamms eingeladen: Da die Friedenslichtaktion unter dem Motto „Licht verbindet Völker“ stand, bastelten wir an einer weiteren Technik, die es ermöglicht Völker miteinander zu verbinden: Im ersten offiziellen Papierflugzeug-Weitflug-Wettbewerb unseres Stamms baute zunächst jeder Askolaner sein eigenes Flugzeug. In den Vorentscheidungen in den Stufen wurden die besten Flieger der Stufen ermittelt – Im Finale, an dem alle Stufen (Biber, Wö, Jupfi, Pfadi, Rover) vertreten waren kamen schließlich die Wölflinge mit ihrem Papierflugzeug am weitesten und gewannen das Turnier. Weitere lustige Spiele im Stamm folgten…

Der besinnlichere Teil der Stammesgruppenstunde fand in der Krypta statt: hließend kämpften in den Vorentscheidungen der Stufen die Mitglieder um den Sieg. Im Finale, welches aus den Siegern jeder Stufe (Biber, Wölflinge, Jupfi, Pfadi, Rover) bestand, konnte die Wölflingsstufe den Sieg für sich verbuchen: Ihr Fluzeug flog Pfarrer Maiba hatte für eine Andacht vorbereitet, die mit Pfadfinderliedern untermalt wurde. Vertreter verschiedener Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit nahmen das Friedenslicht mit in ihre Gemeinde und jeder Askolaner konnte das Licht mit nach Hause nehmen, um es dort an Freunde und Bekannte weiterzuverteilen.

Ganz ohne Licht lud der Stammesvorstand alle Leiter und Mitarbeiter als Dankeschön für die tolle ehrenamtliche Arbeit am Donnerstag zum Weihnachtsessen diesmal im Rotenberger Hof ein: 15 Leiter und Mitarbeiter kamen, um das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen und vor allem gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen. Birgit, Karin und Sebb sind als Mitarbeiter unseres Stamms nun auch Halstuchträger geworden.

Die Friedenslicht-Woche. Eine Woche im Advent. Eine Woche im Stamm.

Sie möchten im nächsten Jahr auch das Friedenslicht bekommen?? Wir freuen uns über Anfragen jeglicher Art … melden Sie sich einfach bei uns!!

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