Wir haben ein Pfadfinder-Grundstück: Erster Arbeitseinsatz

„Das Abenteuer Pfadfinden findet nicht im Haus, sondern draußen in der Natur statt!“ so das Credo der Leiterrunde. Aus diesem Grund waren die Georgspfadfinder schon längere Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Gartengrundstück. Schließlich steht unser Stammesheim mitten in der Stadt und ist weit weg von Wiese und Wald. Nach langer intensiver Suche konnten wir – dank Vermittlung von unserer Fördervereinsvorsitzenden Inge Kleiber – ein Gartengrundstück ganz in der Nähe Brettens für einen längeren Zeitraum pachten. Einen Herzlichen Dank gilt auch unseren Verpächtern, die es uns ermöglichen im Sommer Gruppenstunden in der Natur durchführen zu können.

Doch bevor Wölflinge, Jupfis, Pfadis und Rover unser neues Pfadfinder-Grundstück benutzen können, musste erst einmal das verwilderte Grundstück von Urwald befreit werden. Dies erledigte unsere Pfadfinderstufe, die auf dem Grundstück zeltete und am nächsten Morgen einen ganzen Tag lang auf dem Grundstück schuftete. Gemeinsam konnten sie das Grundstück von „Urwald“ befreien. Natürlich ist noch einiges auf dem Grundstück zu tun, aber den Grundstein hat unsere Pfadfinderstufe gelegt. Herzlichen Dank dafür!

 

Aus den Gruppenstunden: Bubble-Soccer mit den Pfadis

Zu einer Gruppenstunde besonderen Art traf sich am vergangenen Samstag die Pfadistufe, um gemeinsam Bubble-Soccer zu spielen. Bubble-Fußball (auch Bubble-Soccer) ist ein neuer Sportspaß, bei der die Teilnehmer über ihren Oberkörper aufblasbare, meist transparente, Kugeln (die so genannten Bubblebälle oder Bumperbälle) stülpen und damit Fußball spielen. Sowohl Oberkörper als auch Kopf der Spieler sind durch die aufblasbaren Bubblebälle geschützt.

Die Bubblebälle fungieren somit beim Bubble-Fußballspielen als eine Art Airbag, da sie die Spieler bei Zusammenstößen schützen. Dadurch entsteht ein sich vom klassischen Fußball komplett unterscheidendes Spielprinzip. Ähnlich wie beim American Football stürmen die Spieler beim Anpfiff aufeinander zu und versuchen zunächst die Gegenspieler umzuwerfen und sich so einen Weg zum Tor zu bahnen.

Kurzum: Ein tolles Spiel mit absolutem Fun-Faktor! Gerne, mal wieder…

Bowlingspaß!

Alle Gruppen des Pfadfinderstamms nutzten die Chance am vergangenen Gruppenstundenmittwoch Bowling zu spielen. Selbst unsere jüngsten Stammesmitglieder warfen unter Mithilfe ihrer Gruppenleiter die Bowlingkugel: Mit Hilfe einer Bande konnten die Biber und Wölflinge einige Kegeln treffen und ab und an auch mit einem Wurf alle Kegeln umhauen. Schwieriger wurde es dann für die Jupfis und Pfadis: Ohne Bande und ohne direkte Unterstützung ihrer Gruppenleiter schafften sie dennoch tolle Würfe. Ganz zum Schluss trafen sich aktive Rover und Leiter unseres Pfadfinderstamms gemeinsam mit ehemals Aktiven – hier wurde nicht nur gebowlt, sondern auch über Vergangenes und Zukünftiges gesprochen – Insgesamt ein tolle Aktion für rund 50 aktive Askolaner!

 

Georgspfadfinder boten Pfadfinder-Abenteuertag an!

40 Kinder haben sich im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadtverwaltung Bretten zum Pfadfinder-Abenteuertag angekündigt: Bei einem Postenlauf wurde nicht nur spielerisch Pfadfinder-Wissen, wie Lagerfeuerarten oder Pfadfinderknoten vermittelt, sondern auch viel gespielt und gelacht.

Nach der Wanderung durch den Sprantaler Wald wurde auf dem Lagerplatz gegrillt und gemeinsam am Lagerfeuer Stockbrot zubereitet und gegessen.

Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen „Neuen“ in unseren Gruppenstunden, die ab diesem Mittwoch wieder beginnen.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer – Neben unseren aktiven Leitern haben uns nicht nur unsere Mitglieder, sondern viele ehemals Aktive unterstützt. Tausend Dank!!

Großfahrt 2017: 12 Pfadfinder, 3000km, 3 Länder.

Zu Beginn der Sommergroßfahrt 2017 trafen sich ein dutzend Georgspfadfinder Sonntagmorgens am Bernhardushaus in Bretten. Eine große Reise stand bevor: Mit zwei Kleinbussen war eine 3000km lange Fahrt durch Tschechien, Polen und Slowakei geplant.

 

Gegen Abend kam die Gruppe an der Moldau an. Hier fuhren die Jugendlichen die nächsten 3 Tage Kanu. An den Staustufen musste das ein oder andere Kanuteam auch ein vollgelaufenes Boot in Kauf nehmen. Abends wurde gezeltet, gekocht und zusammen am Lagerfeuer gesessen. Sie trafen auch eine Pfadfindergruppe aus Wales und tauschten sich mit ihnen auf Englisch über die bereits erlebten Abenteuer und über die Unterschiede der Pfadfinderei in den beiden Ländern aus. Auch wurden gemeinsam einige englische Songs gesungen und der gefangene Fisch am Stock gegrillt.

 

Die Reise führte die Gruppe von Tschechien weiter zu der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen. Nachdem sie am Abend zuvor von den Gruppenleitern etwas auf die Thematik vorbereitet worden waren, nahmen sie dort an einer Führung teil und besichtigten das ehemalige Konzentrationslager.

Der letzte Teil der Fahrt fand in der Slowakei statt. Die Gruppe überquerte die Gipfel der hohen Tatra im Zuge einer zweitägigen Wandertour. Von ihrem Basiscamp am Fuß der hohen Tatra auf etwa 1000 Höhenmeter wanderten die Jugendlichen zu einer Berghütte auf ca. 2000 Metern. Dort konnten sie in einem kleinen Anbau auf dem Boden übernachten. Am nächsten Tag führte die Tour über den Gipfel (2375m) auf die andere Talseite.

 

Auf dem Rückweg von der Slowakei wurden die Pfadfinder bei Freunden in Chechowize in Tschechien und beim Stamm Thomas Morus in Weiden in der Oberpfalz sehr herzlich empfangen. In Altwasser bestaunten die Jugendlichen die Arbeit der Pfadfinder dort, welche eine durch den Krieg zerstörte Klosteranlage wieder in Stand setzen. Abends saß man dann noch gemeinsam am Lagerfeuer, sang gemeinsam und erzählte von den erlebten Abenteuern.

 

Bei der Großfahrt wuchsen die Jugendlichen aus Bretten zu einem richtigen Team zusammen. Nach der zweiwöchigen Tour und fast 3000km zurückgelegten Kilometern kehrten sie wohlbehalten nach Bretten zurück. Eine tolle Tour!

Übrigens: Ein paar Fotos zur Großfahrt findet man bereits in der Pfadfinder-Fotogalerie.

Die „Wilden 13“ gehen auf große Kanufahrt!

13 Stammesmitglieder waren am Wochenende mit Kanus auf der Tauber unterwegs. Übernachtet wurde in unseren Pfadfinderzelten direkt am Fluss, einige schliefen sogar unter freiem Himmel. Ein Kochwettbewerb am Samstag Abend und jede Menge lustige Momente bleiben in Erinnerung. Im nächsten Jahr wird es mit Sicherheit wieder ein Kanuwochenende geben. Übrigens: Wir vermieten auch unsere Kanus mit dem entsprechenden Anhänger, weitere Infos:

www.kanuverleih-bretten.de

Bezirkslager 2017

Nach dem gelungenen Bezirkslager im letzten Jahr in Bermersbach, war klar, dass es dieses zu wiederholen galt. Dabei sollte es dieses Jahr nach Bruchsal gehen und dank des Feiertags am 1. Mai konnten wir sogar noch einen Tag an das Wochenende dranhängen.

So begaben sich Jahr um die 100 Teilnehmer aus Wiesental, Blankenloch, Bretten und Bruchsal auf den Lagerplatz der Bruchsaler Pfadfinder. Am ersten Tag ging es zunächst darum, anzukommen und alle benötigten Zelte zu stellen. Als das erledigt, hatte unser Küchenteam auch schon ein leckeres Essen gezaubert, sodass es für die Älteren sogar noch ein actiongeladenes Geländespiel etwas abseits unseres Platzes gab.

Am Samstag stand dann der große Postenlauf unter dem Motto „Zeitreise“ auf dem Programm. Dabei besuchten die Gruppen nicht nur den Wilden Westen, die Griechen und die Römer, sondern trafen auch Schotten aus den Highlands und Ritter aus dem Mittelalter, wobei jeder seine eigene kleine Aufgabe parat hatte. Abschließen durften wir den Tag mit Steaks und Würstchen vom Grill.

Am letzten richtigen Tag standen dann die einzelnen Stufen im Fokus. In jeder Gruppe wurde im Voraus ein altersgerechtes Programm erstellt, sodass sich die Kinder in den einzelnen Stufen auch ein bisschen besser kennen lernen konnten. Wir hoffen, dass sich aus dem Erfolg der letzten zwei Bezirkslager wieder eine gewisse Tradition entwickelt, die den Bezirk wieder zusammenwachsen lässt.

An dieser Stelle wollen wir auch nochmal ein herzliches Dankeschön an das Küchenteam aussprechen, das erheblich zum Gelingen der ganzen Aktion beigetragen hat! (Benjamin Dörich für die DPSG Bezirk Bruchsal-Seite)

Georgspfadfinder vom Stammes-Winterlager zurückgekehrt!

Perfektes Bilderbuchwetter hatten die Georgspfadfinder des DPSG Pfadfinderstamms Askola Bretten auf ihrem diesjährigen Stammes-Winterlager. Mit vier kleineren Bussen fuhr die 35-köpfige Gruppe in den verschneiten Harz, um in einem gemütlichen Pfadfinderheim ein paar Tage zu verbringen. Bei kühlen -9 Grad wanderten die Pfadis auf den Brocken. Sein Gipfel überragt alle anderen Harzberge und kann von vielen Stellen des Gebirges gesehen werden. Interessant waren die verschiedenen Tierspuren im Schnee, die die Kinder entdecken konnten. Nach dieser anstrengenden Tour gab es natürlich selbstgemachte Pizza für Alle. Neben Wanderungen standen viel Spiel und Spass in der Pfadfinderhütte auf dem Programm. Vor der Hütte konnten die jüngeren Pfadfinder erlernen ein kleines Lagerfeuer – mit nur einem Streichholz – zu entfachen. Außerdem machten wir selbst eigene Fackeln. Die Rover gingen auf Tour und wanderten einige Zeit lang Querfeld ein, bis sie an einen Bach kamen. Nachdem sie sich ihre Schuhe entledigten, konnten sie auch den Bach durchqueren und zur Hütte zurückkommen. Lagerleiter Hamster ist bei der Abschlussrunde zufrieden. „Auch beim nächsten Mal“, so der Pfadfinder-Chor einstimmig „sind wir dabei!“ So etwas hört man gerne. Viele Fotos des Stammes-Winterlager findet Ihr in unserer internen Pfadfinder-Fotogalerie.